Konzilstühle  - Beitrag des Werkparkes für das Konstanzer Konzil 2016

In dem nachfolgenden PDF befinden sich die Preise und Größenangaben

Konstanzer Konzil - "Konstanzer Stühle"

 

 

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Beitrag zum Kunstfonds 2016 im Rahmen der vierjährigen Feierlichkeiten zum Konstanzer Konzil.

 

Im Pfalzgarten des Konstanzer Münsters setzt sich die Installation aus überlebensgroßen Stuhlskulpturen mit dem Kräftespiel auseinander, das die Begegnungen und Verhandlungen der Jahre 1414 bis 1418 geprägt hat. Dabei können die heutigen Besucher die Aktualität der hierarchischen Spannungen wie auch der einvernehmlichen Nähe so mancher Positionen durch die eigene Bespielung der Skulpturen erleben. So soll sich im öffentlichen Raum eine Auseinandersetzung mit der zeitübergreifenden Thematik gesellschaftlicher Entscheidungsfindung entwickeln. Auch bieten die Skulpturen Ort für Inszenierungen und Lesungen.
 

Das Thema Zusammenkunft / Austausch / Begegnung einerseits

- Machtverhältnisse / Hierarchien / Bündnisse andererseits wird durch unterschiedlich große Stühle dargestellt. Diese sind bis zu 3 m hoch und in ihren Flächen teilweise aufgebrochen, was auf die Brüchigkeit der Verhältnisse, eine gewisse Morbidität, anspielt. Alle Stühle haben zwei horizontale Ebenen, einerseits zum Erklimmen und Sitzen, andererseits als absurdes Motiv in Anlehnung an die bekannten Kinderstühle.


Die 7 mächtigen Stühle der skulpturalen Installation bestehen aus 8 mm starken Stahltafeln. Diese wurden geschnitten mit Wasserstrahltechnik, verschweißt, grundiert und gelb lackiert. Am Boden liegende U-Profile bilden ein Raster, das "Netzwerk" aus Teilflächen mit jeweils 1,00 x 1,00 m, in das die einzelnen Stühle mittels Anschlußprofilen verschraubt sind. Hergestellt wurden sie in Kreuzlingen bei der Neuweiler AG, die das Projekt nicht nur umgesetzt, sondern auch nachhaltig unterstützt hat.

 

Der zweitgrößte Stuhl mit einer Höhe von 2,40 m wurde von der

Stadt Kreuzlingen erworben.

 

 

Entworfen wurde das Projekt von Susanne und Cornelius Hackenbracht, die im nordöstlichen Bodenseehinterland ihre Ateliers mit Skulpturenpark,

den Werkpark Neue Kunst am Ried, betreiben.

 

 

Kontakt

 

Wer Interesse am Fortgang des Projektes oder am Erwerb eines Stuhles hat, kann sich gerne wenden an:

S. und C. Hackenbracht, Riedstraße 26, 88639 Wald-Ruhestetten,

Tel. 07578 1336

Im Rahmen des vierjährigen Konziljubiläums in Konstanz gibt es einen Kunstfonds. Entschieden wurde über Projekte, die 2016 realisiert werden sollen. Zu ausgewählten und eigenständig zu realisierenden Projekten gibt es eine Anteilsfinanzierung. Gewünscht sind neben Eigenkapital auch Drittmittel. Die Projekte sollen im öffentlichen Raum stattfinden.

 

Unser Vorschlag ist von der Jury ausgewählt worden und wird im beantragten Rahmen gefördert.


Für unser Projekt suchen wir Unternehmen, Kommunen oder Institutionen, die zu sehr attraktiven Bedingungen (wie unten dargestellt) die einzelnen Stühle, ggf. auch ein Ensemble, dauerhaft übernehmen würden.

 


Unser Projektvorschlag:

> Skulpturale Installation von 5 - 7 mächtigen Stühlen in bildhauerisch hochwertiger Ausführung im Bereich des Pfalzgartens neben dem Münster. Material: 8 -10 mm starke Edelstahltafeln, gelb pulverbeschichtet. Geschnitten mit Wasserstrahltechnik und handwerklich geschweißt. Mit einem "Netzwerk" aus am Boden liegenden Profilen verschraubt und gesichert.

> Thema: Zusammenkunft / Austausch / Begegnung einerseits, - Machtverhältnisse / Hierarchien / Bündnisse andererseits. Hierzu sind die Stühle unterschiedlich groß und bis 3m hoch. Teile der Flächen sind aufgebrochen, was auf die Brüchigkeit der Verhältnisse mit einer gewissen Morbidität anspielt. Alle Stühle haben zwei horizontale Ebenen, einerseits zum Erklimmen und Sitzen, andererseits als weiteres leicht absurdes Motiv in Anlehnung an die bekannten Kinderstühle.

> Kostenrahmen des gesamten Projektes: bis 42.000,- € / Ø 6.000,- € für einen Stuhl (Sponsoren 4.000,- + Anteil Konstanz 2.000,- €).

> Unsere Kalkulation: Vorfinanzierung durch Anteilsfinanzierung der Stadt Konstanz für die Durchführung des skulpturalen Projektes über 2 bis 3 Monate im öffentlichen Raum und über Eigenmittel und Eigenleistung. Außerdem vertragliche Regelungen mit den Partnern / Sponsoren bezüglich der späteren Übernahme durch Kauf der einzelnen Stühle. Dadurch erfolgt unsere Refinanzierung einschließlich unseres Honorars.

> Angebot an die Sponsoren / Partner: Je nach Engagement, bzw. vorheriger Kaufzusage erhalten die Partner den entsprechenden Stuhl nach der Ausstellungsaktion zur freien Verwendung, vorzugsweise natürlich zur weiteren öffentlichen Plazierung, z.B. als "Kunst-am-Bau" vor dem eigenen Gebäude. Die Stühle weisen einen jeweils höheren Wert als den Kaufpreis der Sponsoren auf, da die Anteilsfinanzierung der Stadt Konstanz die Kalkulation entlastet. Zudem werden die Sponsoren im üblichen Rahmen kommuniziert (vor Ort, in Broschüren etc.).

 

Hier gibt´s weitere Informationen zu dem Kunstfonds:

http://www.konstanzer-konzil.de/de/aktuelles/projekte/kunstfonds